Mittwoch, 23. Januar 2008

8. Aufgabe

Geschichte online

Das primäre Lernobjekt Geschichte online besteht aus vier Modulen, von denen sich die ersten beiden - „Wissenschaftliches Arbeiten“ und „Literatur- und Informationsrecherche“ - an Studenten der niedrigeren Semester richtet, während die Adressaten des Bereichs „Geschichtsdidaktik“ vornehmlich Lehramtsstudenten sind und der „Hypertextcreator“ schließlich als viertes und letztes Modul auch LV-Leiter ansprechen soll und die Handhabung des gleichnamigen Redaktions- und Datenbanksystems erklärt.

Die Module „Wissenschaftliches Arbeiten“ und „Literatur- und Informationsrecherche“ ermöglichen es, sich jene Fertigkeiten anzueignen, die möglichst am Beginn jedes geisteswissenschaftlichen Studiums erworben werden müssen und eigentlich im Rahmen der entsprechenden einführenden prüfungsimmanenten LV gelehrt werden sollten. Aus den bekannten Gründen es aber häufig unabdingbar, sich diese Fertigkeiten entweder im Laufe der geschichtswissenschaftlichen Arbeit im weiteren Studienverlauf nebenbei anzueignen oder selbst die Initiative zu ergreifen und sich über den Besuch defizitärer Einführungs-LV hinaus explizit mit den Methoden wissenschaftlichen Arbeitens auseinanderzusetzen. Genau diesen Zweck erfüllt dieses Modul, indem es einerseits an allgemeingültige Anforderungen wissenschaftlicher Praxis heranführt und andererseits einige der zahlreichen historischen Hilfswissenschaften im weitesten Sinn streift. Entsprechende Einführungstexte wechseln sich mit Übungen ab, in denen die erworbenen Kenntnisse überprüft werden können.

Tertiäres Lernobjekt zu GO

Versuchen Sie, mit Hilfe der ersten beiden Module von Geschichte Online folgende Aufgaben zu lösen. Nennen Sie dabei jeweils die Lerneinheiten, die Sie herangezogen haben. Das Augenmerk liegt nicht darauf, alle Aufgaben perfekt zu lösen, sondern auf der Dokumentation Ihrer Arbeitsschritte!
  1. Die folgenden Literaturangaben sind unvollständig. Erstellen Sie die Liste unter Beachtung der Zitierregeln des Instituts für Geschichte neu:
    Lebhart, Gustav Einstellungen zu internationaler Migration, Wien
    Ruth (1994) Sprachen der Vergangenheiten, Gedenken Frankfurt/M.
    Naomi (2001) Logo! München
    Holert, Tom, Terkessidis (2002), Entsichert
    Klaus (2000) Show. Zur Psychopolitik der FPÖ, Klagenfurt
    Lang, Helmut Instrument der Integration
  2. Erstellen Sie eine kurze Bibliographie zum Thema „Die deutsch-tschechoslowakischen Beziehungen von 1933 bis 1938“. Die Bibliographie soll zumindest jeweils zwei Monographien, Sammelbände, Zeitschriftenartikel sowie eine Quellenedition enthalten. Dokumentieren Sie, wo Sie recherchiert haben!
  3. Aus der von Ihnen soeben erstellten Bibliographie geht nicht hervor, welchen Stellenwert die einzelnen Einträge für dieses Thema einnehmen. Elektronische Bibliothekskataloge liefern in der Regel (fast) keine Aussagen über die inhaltliche Qualität und Relevanz der aufgelisteten Einträge. Wie könnte man dennoch feststellen, welche Einträge als unabdingbare Standardwerke gelten? Es gibt mehrere unterschiedlich zuverlässige Möglichkeiten!
  4. Sie haben einen Literaturverweis zu folgendem Buch gefunden: Boeckh, Richard, Die geschichtliche Entwicklung der amtlichen Statistik des Preußischen Staates. Eine Festgabe für den Internationalen Statistischen Congress in Berlin (Berlin 1863). Wie können Sie dieses Buch (ohne übermäßigen Aufwand) beschaffen?
  5. Welche Art von Quelle sehen Sie hier? Werfen Sie noch einmal einmal einen Blick auf die Lerneinheiten von Geschichte online und versuchen Sie, möglichst viele ausfinding zu machen, die Ihnen bei der formalen und inhaltlichen Auseinandersetzung mit der Quelle irgendwie eine Hilfe sein könnten! (Es ist selbstverständlich nicht nötig, den Text zu lesen.)
Schmale - 28. Jan, 11:26

Schmale

Teil 1 der Aufgabe wurde eher kursorisch gelöst, da wäre mehr drin gewesen. Ansprechend ist hingegen Ihre Auseinandersetzung mit GO. Der 2. Teil der Aufgabe ist vom Ansatz her ganz brauchbar, aber ergibt insgesamt kein tertiäres Lernobjekt.

Romberg - 28. Jan, 17:53

Konstruktion eines tertiären Lernobjekts

Sie hätten sich auch von GO lösen können. Denn der eigentliche Clou bei tertiären LO ist, dass jede x-beliebige Website herangezogen werden kann, sofern diese die Vermittlung eines bestimmten Lehr-/Lernziel unterstützt. So bspw. Lernziel zu geschichtswissenschaftliches Arbeiten: Wie schreibe ich eine Rezension? Gehen Sie zu Clio-Online-Rezensionen, suchen Sie Rezensionen zum Stichwort "Frühe Neuzeit" und entwickeln Sie auf Basis der gefundenen Rezensionen ein Anforderungsprofil für das Rezensionsschreiben. Danach schreiben Sie zu einem Buch X eine Rezension. Schicken Sie diese bis Tag X an X.
Bereits mit einfachsten Mitteln kann das Web in die Lehre mit eingebunden werden. Clio-Online wird zu einem tertiären Lernobjekt.

Wo liegt nun der Unterschied von Clio-Online als tertiäres LO zu Geschichte Online, einem primären LO? Siehe hierzu S. 49, Tabelle 1. Bzw. was muss gelten, damit GO zu einem tertiären Lernobjekt wird?

ug - 28. Jan, 20:12

ad "von GO lösen": Ich war - wie offensichtlich viele Kollegen - nicht sicher, worauf Sie mit der mehrere Deutungen zulassenden Beifügung "aufgrund von Geschichte online" in der Aufgabenstellung hinauswollten.

M4 WS 2007

Ulrich Gatterbauer

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ug - 28. Jan, 20:12
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Romberg - 28. Jan, 17:57
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Teil 1 der Aufgabe wurde eher kursorisch gelöst,...
Schmale - 28. Jan, 11:26
8. Aufgabe
Geschichte online Das primäre Lernobjekt Geschichte...
ug - 23. Jan, 23:19
Ihre eigene Qualitätslatte...
Auch die vorletzte Aufgabe haben Sie souverän...
Marion Romberg (Gast) - 7. Jan, 20:11

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Zuletzt aktualisiert: 27. Jan, 09:16

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